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Verbrecher nach Syrien abschieben? Die wichtigsten Argumente

Seit der mutmaßlich von einem syrischen Dschihadisten verübten homophoben Mordtat in Dresden fordern zahlreiche Politiker Abschiebungen nach Syrien. Der Gedanke, syrische Gefährder oder Straftäter einfach abzuschieben, ist naheliegend. Aber falsch. Hier die wichtigsten Argumente.
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Gefährder abschieben nach Syrien?

Offenbar ein syrischer Dschihadist hat in Dresden einen Menschen erstochen, einen zweiten schwer verletzt. Reflexhaft werden Forderungen nach Abschiebungen laut. Auch Friedrich Merz, der gerne Bundeskanzler würde, fragt danach. Dabei sind Abschiebungen nach Syrien keineswegs vertretbar – und auch kein geeignetes Mittel gegen islamistischen Terror. Eine Nachhilfe.
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Schutz auf Widerruf

Geflüchtete bekommen in Deutschland eine Asylberechtigung, Flüchtlingsschutz, subsidiären Schutz oder Abschiebungsverbote. Diese Aufenthaltstitel können „widerrufen“ werden, wenn die Behörden davon ausgehen, dass sich die Sicherheitslage im Herkunftsland nachhaltig und grundlegend verbessert hat. Bei Syrer*innen ist das noch selten der Fall - aber die Zahl der Widerrufe steigt.
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Wie sicher sind syrische Geflüchtete vor Abschiebung?

Alle sechs Monate entscheidet die Innenministerkonferenz über die Verlängerung des Abschiebungsstopps nach Syrien. Sollte dieser fallen, wären Abschiebungen nach Syrien theoretisch wieder möglich. Daher lohnt sich ein Blick in die Statistik: Welche und wie viele Syrer*innen wären davon bedroht?
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Den Staatsfolterprozess von Koblenz verstehen

Mutmaßliche Folterer des Assad-Regimes stehen seit April in Koblenz vor Gericht. Es ist der weltweit erste Prozess im Zusammenhang mit der gewaltsamen Unterdrückung des Aufstands gegen die Diktatur in Syrien – und findet damit weltweit Beachtung. Besonders nah dran an den Entwicklungen vor Gericht ist ein hörenswerter Podcast.
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Wer alles nach Syrien abschieben will

In zwei Wochen entscheiden die Landesinnenminister*innen über Abschiebungen nach Syrien. Einige drängen schon lange auf Abschiebungen. Wir helfen ihnen mit einem Info-Video auf die Sprünge.
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Staatsfolter: Weltweit erster Prozess gegen ehemalige Folterer am OLG Koblenz

Heute beginnt in Koblenz der weltweit erste Prozess gegen Folterer des Assad-Regimes wegen Verbrechen gegen die Menschlichkeit. Es geht um viel mehr als um die beiden Angeklagten. Die Politik und die Justiz müssen Konsequenzen ziehen.
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Verändern sich die Lagebewertungen der EU-Staaten für Syrien?

Ein Großteil der syrischen Schutzsuchenden erhält in Europa weiterhin einen Schutzstatus. Aber es gibt Anzeichen dafür, dass sich der Druck auf syrische Geflüchtete erhöht.
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Massenflucht in Syrien konterkariert Abschiebepläne

Während in Deutschland von Abschiebungen nach Syrien die Rede ist, werden in Syrien Hunderttausende zur Flucht gezwungen.
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IMK: »Voraussetzungen für Abschiebungen« schaffen

Die Innenminister haben auf ihrer Konferenz beschlossen, dass die Bundesregierung »Voraussetzungen« für Abschiebungen nach Syrien schaffen soll - für bestimmte Gruppen, unter bestimmten Bedingungen. Der Beschluss ist alarmierend.